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22/03/2016

Weltwassertag 2016

Die Verbände der KOWAS unterstützen das Motto des diesjährigen
Weltwassertages:

Mehr als ein Job – Arbeit in der Wasserwirtschaft!

Der diesjährige Weltwassertag am 22.03.2016 steht unter dem
Motto „Wasser und Arbeitsplätze“. Im Zentrum der Aufmerksamkeit stehen damit
die Wasserwirtschaft und ihre facettenreichen Arbeitsplätze: Die Wasserver-,
Abwasserentsorgung sowie die Gewässerunterhaltung vereinen vielseitig,
krisenfeste Beschäftigungsmöglichkeiten mit nachhaltigen, gemeinwohlorientierten
Aufgaben zu guten Bedingungen.

In allen Betrieben der Wasserversorgungs- und
Abwasserverbände der KOWAS wird qualifiziertes Personal ausgebildet, die
Geschäftsführer der Verbände sehen daher im Bereich der Berufsausbildung eine
wichtige Rolle der Zukunftssicherung im Unternehmen. Hierbei sind folgende
Merkmale zu nennen:

In der Wasserversorgung zu arbeiten heißt, die Versorgung
mit unserem wichtigsten Lebensmittel sicherzustellen – Trinkwasser. 24 Stunden
am Tag und 365 Tage im Jahr liefert die deutsche Wasserwirtschaft sauberes und
schmackhaftes Trinkwasser, das direkt aus der Leitung genutzt werden kann.
Damit das Trinkwasser von der Quelle bis zum Hausanschluss gelangt, sind viele
Arbeitsschritte nötig. Die Wasserversorger erledigen sie zuverlässig mit
qualifizierten Beschäftigten in vielfältigen Berufsfeldern.

Abwasserentsorgung bedeutet Umweltschutz: Mit der Entsorgung
von Abwasser aus häuslichem, gewerblichem und industriellem Gebrauch werden
Krankheiten und Seuchen vermieden und die Umwelt geschützt. Von den ersten
Kläranlagen des 19 Jahrhundert, mit denen hauptsächlich Epidemien eingedämmt
werden konnten, bis zu der Anwendung von hochentwickelten, technischen
Verfahren in der heutigen Zeit können mittlerweile auch Wertstoffe, Wärme und Energie
aus dem Abwasser recycelt und gewonnen werden. Damit bieten sich im
Abwasserbereich viele interessante berufliche Tätigkeiten mit großem Entwicklungspotenzial.

Die Wasserwirtschaft wird morgen genauso gebraucht wie
heute. Die Arbeit ist sicher, die Betriebe und Unternehmen wenden die
branchenspezifischen Tarife oder die Tarifverträge des öffentlichen Dienstes an
und Arbeitsschutz wird hier groß geschrieben. Wasser und Arbeitsplätze bedeutet
deshalb mehr als die Verrichtung eines Jobs. Es ist die Arbeit für das
Gemeinwohl, für Umweltschutz und für die Sicherung der natürlichen Ressourcen.
Wasser und Arbeitsplätze bestreffen sowohl die derzeit lebenden als auch alle
künftigen Generationen.

Fragen rund um die Berufsbilder in der Wasserwirtschaft und
offene Stellen beantworten wir gerne. Rufen Sie uns an oder schicken Sie uns
eine E-Mail. 

12/10/2015

Trinkwasserbericht 2015 bestätigt die sehr gute Qualität des Trinkwassers

Den Trinkwasserbericht 2015 können Sie sich hier: Trinkwasserbericht 2015 herunterladen.

07/11/2014

Erhöhung der Wasserentnahmegebühr

Das Land Niedersachsen plant, zum 01.01.2015 die Wasserentnahmegebühr (WEG) zu erhöhen. Hierzu hat das Niedersächsische Umweltministerium (UM) in seiner Pressemitteilung ausgeführt, dass sowohl aufgrund der Überlegung, die wirtschaftliche Anreizwirkung der Umweltabgabe aufrechtzuerhalten, als auch mit Blick auf den Handlungsbedarf zur Durchführung von Gewässerschutzmaßnahmen mit Wirkung vom 01.01.2015 ein linearer Inflationsausgleich angestrebt wird. „Für die Wasserversorgungsverbände im Elbe-Weser-Raum ist das eine Erhöhung von knapp 47 %, die zukünftig mehr als bisher an Wasserentnahmegebühr an das Land Niedersachsen zu zahlen sind. Dies ist ein erheblicher Kostenaufschlag, und das bereits zum 01.01.2015. Der Rückgang der WEG ist zu einem erheblichen Teil der Abschaltung der konventionellen Kraftwerke und dem damit verbundenen Rückgang der Kühlwasserentnahme in den letzten Jahren geschuldet. Diese Kostenposition wird nun zu einem Großteil auf die öffentliche Wasserversorgung und damit auf die Trinkwasserkunden verlagert.", so bestätigen die Geschäftsführer der hiesigen Wasserverbände. Hierbei stellt sich die Frage, wie die zusätzlichen Mittel künftig verwendet werden sollen. „Positiv wäre es z. B., wenn unser Eigenanteil bei den Ausgleichsmaßnahmen in Wasserschutzgebieten wieder wie früher vom Land übernommen würde, da nur so eine konsequente und optimale Umsetzung des Grundwasserschutzes sichergestellt werden kann." Des Weiteren müsse der zweckgebundene Rückfluss in Wasserschutzmaßnahmen deutlich erhöht werden, da die Trinkwasserversorgung den größten Anteil an den Mehreinnahmen trägt. „Die derzeitige und auch die zukünftige Regelung gehen ohne erkennbaren Grund einseitig zu Lasten der öffentlichen Wasserversorgung; dementsprechend müsste zumindest sichergestellt sein, dass auch der Grundwasserschutz von dieser Erhöhung profitiert", sind sich die Geschäftsführer in dem Verbund der KOWAS einig. Die Wasserentnahmegebühr (WEG) wird in Niedersachsen seit dem Jahr 1992 als Gebühr für Benutzungen erhoben. Zweck der Erhebung der Gebühr ist die Förderung der schonenden Bewirtschaftung des Grundwassers und
der oberirdischen Gewässer. Derzeit wird in allen Wasserversorgungsverbänden detailliert kalkuliert, wie diese drastische Kostenerhöhung wieder aufgefangen werden kann. Der Druck hierdurch die Wasserpreise für die Endkunden anzuheben ist deutlich angestiegen. Je nach Finanzlage wird es aber – wenn auch mit zeitlicher Verzögerung – voraussichtlich zu einer Wasserpreiserhöhung kommen. Allein die Erhöhung der Wasserentnahmegebühr macht rund 3 Cent auf den Verbrauchspreis je Kubikmeter aus. Die Gesetzesvorlage zur Erhöhung der Wasserentnahmegebühr befindet sich derzeit im Anhörungsverfahren. Die KOWAS (Kooperation der Wasserversorgungsverbände im Elbe-Weser-Raum) ist eine Interessengemeinschaft von zwölf Wasserversorgern und Abwasserverbänden, die rund 870.000 Menschen mit dem Lebensmittel Nummer 1 – Trinkwasser – versorgen.

17/04/2012

Schutz vor Legionellen im Trinkwasser

Ab dem ersten November 2011 ist die neue Trinkwasserverordnung rechtsgültig. Das bedeutet in der Praxis, dass Trinkwasser, welches in öffentlicher oder gewerblicher Tätigkeit genutzt wird, jährlich untersucht werden muss, um dieses auf gefährliche Bakterien wie z.B. Legionellen testen zu lassen. Es obliegt nun der Verantwortung, z. B. der Vermieter, sicher zu stellen, dass sich in den Warmwasseranlagen ihrer Mietwohnungen keine gesundheitsgefährdenden Legionellen befinden. Was versteht man unter Legionellen? Legionellen sind winzige, mit bloßem Auge nicht erkennbare Bakterien. Diese können schwere Lungenentzündungen auslösen, die mitunter sogar tödlich verlaufen. Ihren Weg in den menschlichen Körper finden sie nicht, indem sie getrunken werden, sondern durch die Atemwege, wenn sie z.B. beim Duschen eingeatmet werden. Es sollte penibel darauf geachtet werden, dass die Temperatur im Boiler stets mindestens 60 Grad beträgt. Wird diese, beispielsweise aus Energiespargründen, auf unter 50 Grad gesenkt, werden den gefährlichen Bakterien optimale Bedingungen geboten sich rasant zu vermehren. Präventivmaßnahmen gegen Legionellen im Trinkwasser: In öffentlichen Einrichtungen, wie Schwimmbädern oder Krankenhäusern, wird das Trinkwasser bereits seit Langem auf diesen Erreger getestet. Nun sollen auch die Privathaushalte diesem Beispiel folgen: in über zwei Millionen Mehrfamilienhäusern sollen nun die Wasserleitungen jährlichen Überprüfungen unterzogen werden. Für die Vermieter bedeutet dies im Klartext, dass sie sich ab November 2011 zunächst einmal bei ihrem zuständigen Gesundheitsamt zu melden haben, sofern sie über eine Warmwasseraufbereitungsanlage mit mindestens 400 Liter Fassungsvermögen verfügen. Zuständig für die Überwachung ist das Gesundheitsamt.

29|05|2009

Trinkwasseranschlüsse werden wieder günstiger

Eine Fehlentscheidung der Finanzverwaltung aus dem Jahre 2000 wurde durch das Urteil des Bundesfinanzhofes vom 08.10.2008 korrigiert. Das Legen von Hausanschlüssen ist nun wieder als Nebenleistung zur Wasserlieferung mit dem ermäßigten Umsatzsteuersatz von 7 % abzurechnen. Dies entspricht der „alten“ Rechtslage, die bereits bis zum 11.08.2000 Anwendung fand. Dieses Urteil ist der erfolgreichen Klage eines Wasserverbandes zu verdanken.

Die Wasserversorgungsverbände im Elbe-Weser-Raum (KOWAS) haben sich entschlossen, die zuviel gezahlte Umsatzsteuer auf Rechnungen für Hausanschlüsse unkompliziert an ihre Kunden zurückzuzahlen. Eine rechtliche Verpflichtung hierfür besteht aber nicht.

Die KOWAS weist ausdrücklich darauf hin, dass der seit dem 11.08.2000 von der Finanzbehörde abverlangte Regelsteuersatz (z. Zt. 19 %) auch gegen die Rechtsauffassung der Versorger verstieß. Einige Verbände haben seinerzeit gegen diese Entscheidung Rechtsmittel eingelegt. Die in den Rechnungen ausgewiesenen Umsatzsteuerbeträge wurden ausnahmslos an die Finanzämter abgeführt.

Um die Rückzahlungen (Rechnungen aus der Zeit vom 11.08.2000 bis zum 08.02.2009) möglichst unbürokratisch und kundenfreundlich zu gestalten, werden die Wasserversorgungsverbände ihren Kunden die Umsatzsteuerdifferenz erstatten. Jedem betroffenen Kunden wird der entsprechende Betrag auf sein Konto überwiesen.

Da diese Rückerstattungen für die Verbände einen erheblichen zusätzlichen Verwaltungsaufwand bedeutet, kann die Rückzahlung, mit der im Juni begonnen wird, einige Zeit in Anspruch nehmen. Hierfür bitten die Versorger um Verständnis. Weitere Informationen finden sie auch auf den Internetseiten des jeweils zuständigen Wasserversorgungsverbandes.